Breites Leistungsspektrum
Spezialisierte Behandlungen

Unser Fachwissen von diagnostischen Verfahren, über konservative Behandlungen bis hin zu komplexen Wirbelsäulenoperationen.

Dr. med. Arnd Göpffarth und Mark Peczkowski

Die Mikrochirurgie
Schonendes Vorgehen

Für den Großteil unserer Eingriffe verwenden wir die mikrochirurgische Operationstechnik. Mikrochirurgie ermöglicht im Vergleich zur klassischen offenen Operation ein schonendes Vorgehen. Nach dem Eingriff ist der Patient wieder deutlich schneller fit.

Die Mikrochirurgie ist eine hochmoderne Operationstechnik, die bei Wirbelsäulenoperationen wie zum Beispiel der Entfernung eines Bandscheibenvorfalles eine große Rolle spielt. Unser hochauflösendes Mikroskop ermöglicht dem Operateur präzise Einblicke in empfindliche Regionen. Kleine Nerven, Gefäße und wichtige Strukturen können perfekt dargestellt und schonend operiert werden. Angrenzendes Muskelgewebe und Gefäßstrukturen werden geschont.

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Termin Erstberatung

Schwerpunkte
Konservative und operative

In unserer Praxis und auch ambulant bieten wir ein hoch spezialisiertes Behandlungsspektrum im Fachgebiet der Neurochirurgie in Ingolstadt und der Region an.

Bei einer stationären Operation werden Sie in einer unserer Kooperations-Kliniken zur Durchführung für mehrere Tage aufgenommen. Bei den meisten Eingriffen bleiben Sie für ca. 6-7 Tage stationär.

Im Vorfeld werden Sie von Ihrem Neurochirurgen bei uns in der Praxis über die durchzuführende Operation ausführlich aufgeklärt. Unsere Anästhesisten besprechen mit Ihnen den Ablauf der Narkose und die für den Eingriff relevanten Vorerkrankungen. In der Klinik wird zudem vor dem stationären Aufenthalt Blut zur Labordiagnostik abgenommen und ein EKG geschrieben.

Am Tag des Eingriffs kommen Sie morgens nüchtern in die Klinik und erhalten Ihr Zimmer. Die Operation wird von Ihrem Neurochirurgen persönlich durchgeführt. So bleibt Ihre Versorgung bei uns immer in einer Hand.

Nach dem Eingriff kümmert sich das hervorragende Team der Anästhesie und Pflege um Ihr Wohlbefinden. In den Folgetagen kommt Ihr Chirurg täglich zur Visite, um den Heilverlauf zu kontrollieren, und um mit Ihnen das weitere Vorgehen zu besprechen.

Wir kooperieren hier mit der Klinik Dr. Maul in Ingolstadt sowie den Altmühltalkliniken (Kösching und Eichstätt).

Bei einer ambulanten Operation dürfen Sie nach dem Eingriff wieder nach Hause. Die Operationen werden bei uns im Hause durchgeführt.

Im Vorfeld werden Sie von dem Sie betreuenden Neurochirurgen bei uns in der Praxis über die durchzuführende Operation ausführlich aufgeklärt. Unsere Anästhesisten im Hause besprechen mit Ihnen die Art und den Ablauf der Narkose oder Teilnarkose (z.B. nur der Arm). Von Ihrem Hausarzt wird zudem eine ambulante OP-Vorbereitung mit Blutabnahme zur Labordiagnostik, EKG und einem kurzen Befundbericht über relevante Vorerkrankungen erbeten.

Am Tag des Eingriffs kommen Sie zu uns ins Haus in die Praxisklinik. Die Operation wird von Ihrem Neurochirurgen persönlich durchgeführt. Ihre Versorgung bleibt bei uns immer in einer Hand.

Nach dem Eingriff werden Sie von dem hervorragenden Pflegeteam in der Praxisklinik noch so lange überwacht, bis Sie unbedenklich nach Hause entlassen werden können. Eine Begleitperson für den Rückweg hat sich als sinnvoll erwiesen.

Am Folgetag wird unserer Praxis eine Wundkontrolle durchgeführt. Nach wenigen Tagen können die Fäden entfernt werden.

Kleiner Behandlungen werden direkt bei uns in den Praxisräumen durchgeführt. Sie dürfen danach direkt wieder nach Hause.

Am Behandlungstag kommen Sie zu uns in die Praxis. Die Behandlung führt Ihr Neurochirurg bei Ihnen durch.

Nach der Behandlung, insbesondere nach der Gabe von Medikamenten oder Spritzen bitten wir Sie noch für ca. 30 Minuten in der Praxis zu bleiben, damit wir im – sehr unwahrscheinlichen – Falle einer unerwünschten Arzneimittelreaktion schnell Gegenmaßnahmen einleiten könnten. Bei einigen Behandlungen ist eine Begleitperson sinnvoll – wir werden Sie darauf hinweisen.

Bei einer stationären Operation werden Sie in einer unserer Kooperations-Kliniken zur Durchführung für mehrere Tage aufgenommen. Bei den meisten Eingriffen bleiben Sie für ca. 6-7 Tage stationär.

Im Vorfeld werden Sie von Ihrem Neurochirurgen bei uns in der Praxis über die durchzuführende Operation ausführlich aufgeklärt. Unsere Anästhesisten besprechen mit Ihnen den Ablauf der Narkose und die für den Eingriff relevanten Vorerkrankungen. In der Klinik wird zudem vor dem stationären Aufenthalt Blut zur Labordiagnostik abgenommen und ein EKG geschrieben.

Am Tag des Eingriffs kommen Sie morgens nüchtern in die Klinik und erhalten Ihr Zimmer. Die Operation wird von Ihrem Neurochirurgen persönlich durchgeführt. So bleibt Ihre Versorgung bei uns immer in einer Hand.

Nach dem Eingriff kümmert sich das hervorragende Team der Anästhesie und Pflege um Ihr Wohlbefinden. In den Folgetagen kommt Ihr Chirurg täglich zur Visite, um den Heilverlauf zu kontrollieren, und um mit Ihnen das weitere Vorgehen zu besprechen.

Wir kooperieren hier mit der Klinik Dr. Maul in Ingolstadt sowie den Altmühltalkliniken (Kösching und Eichstätt).

Bei einer ambulanten Operation dürfen Sie nach dem Eingriff wieder nach Hause. Die Operationen werden bei uns im Hause durchgeführt.

Im Vorfeld werden Sie von dem Sie betreuenden Neurochirurgen bei uns in der Praxis über die durchzuführende Operation ausführlich aufgeklärt. Unsere Anästhesisten im Hause besprechen mit Ihnen die Art und den Ablauf der Narkose oder Teilnarkose (z.B. nur der Arm). Von Ihrem Hausarzt wird zudem eine ambulante OP-Vorbereitung mit Blutabnahme zur Labordiagnostik, EKG und einem kurzen Befundbericht über relevante Vorerkrankungen erbeten.

Am Tag des Eingriffs kommen Sie zu uns ins Haus in die Praxisklinik. Die Operation wird von Ihrem Neurochirurgen persönlich durchgeführt. Ihre Versorgung bleibt bei uns immer in einer Hand.

Nach dem Eingriff werden Sie von dem hervorragenden Pflegeteam in der Praxisklinik noch so lange überwacht, bis Sie unbedenklich nach Hause entlassen werden können. Eine Begleitperson für den Rückweg hat sich als sinnvoll erwiesen.

Am Folgetag wird unserer Praxis eine Wundkontrolle durchgeführt. Nach wenigen Tagen können die Fäden entfernt werden.

Kleiner Behandlungen werden direkt bei uns in den Praxisräumen durchgeführt. Sie dürfen danach direkt wieder nach Hause.

Am Behandlungstag kommen Sie zu uns in die Praxis. Die Behandlung führt Ihr Neurochirurg bei Ihnen durch.

Nach der Behandlung, insbesondere nach der Gabe von Medikamenten oder Spritzen bitten wir Sie noch für ca. 30 Minuten in der Praxis zu bleiben, damit wir im – sehr unwahrscheinlichen – Falle einer unerwünschten Arzneimittelreaktion schnell Gegenmaßnahmen einleiten könnten. Bei einigen Behandlungen ist eine Begleitperson sinnvoll – wir werden Sie darauf hinweisen.

Das Facettengelenkssyndrom entsteht durch Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke (Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule, gleichbedeutend mit Arthrose der kleinen Wirbelgelenke, Wirbelgelenksarthrose oder Facettensyndrom). Hierbei treten vor allem bei längeren statischen Körperhaltungen wie Sitzen, Stehen oder Liegen Schmerzen im Rücken oder Nacken auf, die nicht ausstrahlend in die Gliedmaßen sein müssen. Druck auf die kleinen Wirbelgelenke nahe der Mittellinie neben der Wirbelsäule kann sehr schmerzhaft sein. Die Schmerzen können oftmals durch Bewegung gelindert werden.

Facettengelenksblockade (konservativ)

Wenn die Schmerzregion identifiziert wurde, kann man zunächst unter Röntgenkontrolle ein Lokalanästhetikum in Kombination mit einem Cortisonpräparat an das Facettengelenk spritzen. Durch die lokal stark erhöhte Konzentration der Medikamente kommt es zu einer raschen Reizlinderung und Besserung der Schmerzen.

Diese Behandlung ist eine Ambulante Praxisleistung

Facettengelenkskoagulation oder -Denervation (konservativ)

Bei gutem Erfolg einer Facettengelenksblockade kann eine dauerhafte Schmerzstillung durch Veröden der kleinen schmerzleitenden Nerven am Gelenk erzielt werden. Diese wird bei der Facettengelenkskoagulation durch lokal begrenzte Hitzeeinwirkung unter örtlicher Betäubung erreicht.

Diese Behandlung ist eine Ambulante Praxisleistung

Nervenwurzelblockade/ Wurzelblockade/ PRT (konservativ)

Bei einem Bandscheibenvorfall oder einem engen Nervendurchtrittskanälchen (Neuroforamen) kann die aus der Wirbelsäule austretende Nervenwurzel durch Quetschung stark gereizt und angeschwollen sein. Dies verstärkt die ohnehin vorhandenen Beschwerden. Bei einer Wurzelblockade wird die betroffene Nervenwurzel gezielt mit einem Medikament umflutet. Dies bewirkt ein Abschwellen der Wurzel und eine Schmerzlinderung oder gar Schmerzfreiheit. Um die Nervenwurzel präzise zu erreichen wird ein 3D Röntgensystem verwendet, welches die exakte Positionierung der Nadelspitze erlaubt.

Diese Behandlung ist eine Ambulante Praxisleistung

Ähnlich wie bei Beschwerden im Bereich der kleinen Wirbelgelenke oder Facettengelenke können Schmerzen im mittleren Gesäß- oder Kreuzbeinbereich auftreten. Hier sitzt das verhältnismäßig große ISG, welches oft zusätzlich bei Beschwerden der Wirbelsäule, nach Operationen in der Beckenregion, Hüfte oder Wirbelsäule oder bei Arthrose bedingten Veränderungen starke Schmerzzustände auslösen kann.

ISG-Blockade

Analog zu den oben genannten Therapien der Facettengelenke können auch am ISG die Beschwerden durch Infiltrationen gelindert werden. Wenn die Schmerzregion identifiziert wurde, kann man zunächst unter Röntgenkontrolle ein Lokalanästhetikum in Kombination mit einem Cortisonpräparat an das Iliosakralgelenk spritzen. Durch die lokal stark erhöhte Konzentration der Medikamente kommt es zu einer raschen Reizlinderung und Besserung der Schmerzen.

Diese Behandlung ist eine Ambulante Praxisleistung

ISG-Koagulation oder ISG-Denervation

Bei gutem Erfolg einer ISG-Blockade kann eine dauerhafte Schmerzstillung durch Veröden der kleinen schmerzleitenden Nerven am Gelenk erzielt werden. Diese wird bei der Facettengelenkskoagulation durch lokal begrenzte Hitzeeinwirkung unter örtlicher Betäubung erreicht.

Diese Behandlung ist eine Ambulante Praxisleistung

Was ist ein Bandscheibenvorfall?

Zwischen den Wirbelkörpern der Wirbelsäule befinden sich die Bandscheiben. Diese verleihen der Wirbelsäule ihre Beweglichkeit und dienen gleichzeitig als Puffer zwischen den einzelnen Wirbeln. Sie bestehen aus einem Knorpelfasermaterial, welches im Kern eher weicher und im äußeren Ring relativ fest ist.
Diese äußere Bandscheibenring kann im Laufe des Lebens brüchig werden, oft begünstigt durch beispielsweise Körperhaltung, Arbeit oder Gewicht. Hierbei kann es passieren, daß der äußere Ring dem weicheren Kern nicht mehr genügend Halt gibt und dieser in den Spinalkanal oder Wirbelkanal austritt. Hier kann er auf die Nervenwurzeln drücken. Dies wird als Bandscheibenvorfall bezeichnet.

Was macht ein Vorfall für Symptome?

Ein Bandscheibenvorfall kann z.T. starke Schmerzen und Mißempfindungen wie beispielsweise Kribbeln oder Taubheit auslösen.
Bei einem Vorfall in der Lendenwirbelsäule (LWS) werden dabei typischerweise Schmerzen im Kreuz, ausstrahlend über das Gesäß oder Hüfte bis weit in das Bein ausgelöst. Im Bein bis zu den Zehenspitzen können dabei auch Gefühlsstörungen wie Taubheit oder Kribbelmißempfindungen auftreten.
Bei einem Vorfall in der Halswirbelsäule (HWS) bestehen eher Nackenschmerzen, oft begleitet von starken Muskelverspannungen bis in die Brustwirbelsäule oder sogar vom Hinterkopf ausstrahlenden Kopfschmerzen. Diese können in beide Arme und die Finger ausstrahlen und ebenfalls von Gefühlsstörungen begleitet sein.

Behandlung eines Bandscheibenvorfalls

Nach unserem Behandlungskonzept wird natürlich zunächst versucht die konservativen Behandlungsverfahren wie beispielsweise Krankengymnastik auszuschöpfen. Dies entspricht den gültigen Leitlinien der neurochirurgischen Fachgesellschaft. In einigen Fällen werden wir Ihnen jedoch zu einer Operation raten. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn es sich um einen sehr großen Vorfall oder sogar Massenprolaps handelt, der den Wirbelkanal zu einem Großteil ausfüllt. Sollten Gefühlsstörungen im Bereich der Genitalien oder After auftreten, oder sogar die Blasen- oder Mastdarmfunktion beeinträchtigt sein, kann sogar ein dringlicher Operationsgrund vorliegen.

Auch andere Fälle können Grund für die Empfehlung zu einem operativen Eingriff sein:
Klare Lähmungserscheinungen oder Unvermögen bestimmte Bewegungen sicher durchzuführen, lange Zeit erfolglose konservative (d.h. nicht-operative) Behandlung mit zum Beispiel Krankengymnastik und Schmerzmitteln. Ebenso ist das wiederholte Auftreten gleichartiger Schmerzen und Beschwerden mit Phasen vorübergehender Besserung eventuell ein Grund für einen Eingriff.

Wir beraten Sie in Ihrem individuellen Falle gerne!

Operative Behandlung

Die von uns bevorzugte Operationsmethode ist die mikrochirurgische Entfernung des Bandscheibenvorfallese. Hierbei wird durch einen sehr kleinen Hautschnitt unter stark vergrößerter Sicht mit einem speziellen Operationsmikroskop das vorgefallene Bandscheibengewebe entfernt. Durch die bildfüllende optimale Sicht können die betreffenden Nerven dabei bestens geschont werden. Nach unserer langjährigen Erfahrung bringt die mikrochirurgische Technik schnellere, bessere und nachhaltigere Ergebnisse als alternative Methoden.

Bei der Operation eines Bandscheibenvorfalles im Bereich der Halswirbelsäule wird im Gegensatz zur Lendenwirbelsäule in den meisten Fällen von vorne operiert. Dies ist aufgrund der Lage des Rückenmarks erforderlich und an der HWS besonders gewebeschonend. Nach der Entfernung des Bandscheibenvorfalles wird die defekte Bandscheibe durch einen Platzhalter, einen sogenannten Cage, oder eine Bandscheibenprothese ersetzt. Damit kann die Herstellung der ursprünglichen Funktion der Bandscheibe gewährleistet werden. Wir beraten Sie in Ihrem individuellen Fall gerne über die Nach- und Vorteile der jeweiligen Methoden.

Diese Behandlung ist eine Stationäre Operation

Nukleoplastie

Die Nukleoplastie ist ein rascher und minimal invasiver Eingriff bei einem Bandscheibenvorfall der Hals- oder Lendenwirbelsäule. Der Eingriff wird ambulant unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Mit Hilfe einer Nadel wird gezielt ein Radiofrequenzstrom in die Bandscheibe transportiert. Durch den Strom kommt es zur Verdampfung des Wassers sowie der Zerstörung der Proteine im Nukleus (Bandscheibenkern), was zu einem sofortigen Druckabfall in der Bandscheibe führt und somit den Bandscheibenvorfall schrumpfen lässt. Dadurch kommt es zu einer Entlastung des Drucks, der den Schmerz auslöst. Die Nukleoplastie wird in erster Linie bei der Behandlung von kleineren Bandscheibenvorfällen oder Bandscheibenvorwölbungen eingesetzt.

Überblick
Wem nützt die Nukleoplastie?
Was passiert bei der Nukleoplastie?
Wann kommt die Nukleoplastie zum Einsatz?
Was ist nach der Nukleoplastie zu beachten?
Was können Sie zum Gelingen der Nukleoplastie beitragen?
Wo liegen die Grenzen der Nukleoplastie?
Kosten der Nukleoplastie

Bandscheibenvorfall: bei einem Bandscheibenvorfall drückt Bandscheibengewebe auf die Wurzeln der Rückennerven. Die Folgen sind Schmerzen in Armen und Beinen und neurologische Ausfallserscheinungen. Die Nukleoplastie nützt besonders Patienten, welche schon alle möglichen Vorbehandlungen, wie eine Kombination aus Physiotherapie und Medikamenten, zur Schmerzlinderung versucht haben und keinen schmerzlindernden Erfolg erzielen konnten. Durch die Behandlung wird der Druck der Bandscheibe entlastet. Die Behandlung ist aber nur möglich, wenn die Bandscheiben noch intakt sind, d.h. der Bandscheibenvorfall noch mit der Bandscheibe verbunden ist. Ist Gewebe bereits abgestorben (Sequester) ist dieser Eingriff nicht mehr möglich.

Bandscheibenbedingte Rückenschmerzen: zum Beispiel durch ein Lumbalsyndrom. Das Lumbalsyndrom ist ein plötzlich auftretender akuter Schmerz im Bereich der Lenden, welcher zum Beispiel durch einen Bandscheibenvorfall ausgelöst wird. Dadurch kann es zu Schmerzen im Bereich des Beines bis zum unteren Fußrand kommen.
Bandscheibenvorwölbungen: bei der Vorwölbung rutscht der gelartige Teil der Bandscheibe aus der natürlichen Position und drückt sich über den Rand der Wirbelsäule hinaus. Die dadurch entstehenden Schmerzen können einem Bandscheibenvorfall sehr ähnlich sein. Auch hier kommt es durch die Therapie zur Druckentlastung.

Was passiert bei der Nukleoplastie?
Die Bandscheiben bestehen aus einem gelartigen Kern und einem Ring aus Fasern, der diesen Ring umgibt. Sie befinden sich zwischen zwei Wirbelkörpern der Wirbelsäule. Sie sorgen unter anderem für eine bewegliche Verbindung der Wirbel untereinander und bewirken, daß diese nicht aneinander reiben. Eine weitere Funktion ist das Abfedern von Druckbelastungen auf die Wirbelsäule.

An der Stelle des Eingriffs bekommt der Patient zuerst eine lokale Betäubung. Danach wird unter Röntgenbildkontrolle eine dünne Kanüle (Hohlnadel) zu der kranken Bandscheibe geführt. Durch diese Hohlnadel wird dann eine Sonde geführt. Diese Sonde gibt Stromimpulse an das Bandscheibengewebe ab, welches zu einem Temperaturanstieg in der Bandscheibe von maximal 52°C führt und die oben beschriebenen Effekte auslöst.

Der Eingriff dauert ungefähr 15 Minuten und erfolgt ohne Schnitt. Einzigartig bei der Technik ist weiterhin, dass sie sowohl an der Halswirbelsäule als auch an der Lendenwirbelsäule durchgeführt wird. Es entstehen keine Narben, durch die Lokalbetäubung treten auch keine Nebenwirkungen auf, die im Falle einer Vollnarkose möglich wären. Vor der Behandlung müssen gerinnungshemmende Medikamente für eine längere Zeit abgesetzt werden.

Unter ungünstigen Umständen bei unsachgemäßer Anwendung kann es zu Gewebeschädigungen der anliegenden Nerven kommen, diese sind jedoch extrem selten.

Wann kommt die Nukleoplastie zum Einsatz?
Die Nukleoplastie ist für Patienten geeignet, die schon sämtliche Möglichkeiten wie Schmerztherapie oder physikalische Therapie ausprobiert haben, ohne die Schmerzen wirkungsvoll zu lindern. Der Eingriff wird ambulant unter einer örtlichen Betäubung durchgeführt und dauert nur maximal 15 Minuten.

Der Vorteil zu einer herkömmlichen Bandscheibenoperation, in der ein Teil des Nukleus offen meist komplett entfernt wird, liegt darin, dass Sie nicht den Risiken einer Vollnarkose ausgesetzt sind und die Bandscheibe in ihrer Gesamtheit nicht zerstört, sondern nur geschrumpft wird. Es entsteht durch die Schrumpfung weiterhin eine stabilere Situation, was ein erneutes Auftreten eines Vorfalles gegenüber der offenen Operation verringert. In einigen Fällen ist ebenso eine Erholung der Pufferfunktion des Nukleus beobachtet worden. Durch die örtliche Betäubung können Sie mit uns kommunizieren, dadurch lassen sich Nervenschädigungen auf ein Minimum reduzieren. Des Weiteren ist auch eine Mobilisierung für Sie viel schneller möglich.

Was ist nach der Nukleoplastie zu beachten?
Trotz aller Sorgfalt können eventuell Nebenwirkungen auftreten, wie Blutergüsse unter der Haut und in der Tiefe des Gewebes bzw. Infektionen an der Stelle des Eingriffs. Zur Verhinderung einer Infektion erhält der Patient eine antibiotische einmalige Therapie.

Was können Sie zum Gelingen der Nukleoplastie beitragen?
Vor der Nukleoplastie selbst müssen Sie keine Angst haben, da sie unter der örtlichen Lokalanästhesie schmerzfrei ist. Es können nach Nachlassen der örtlichen Betäubung geringe Wundschmerzen auftreten, welche aber durch einfache Schmerzmittel wirksam und schnell behandelbar sind.
Um die Heilung zu verbessern, sollten Sie sich nur maßvoll körperlich bewegen, Rückengymnastik durchführen und eine rückenschädigende Haltung beim Heben und Sitzen vermeiden. Auf diese Weise können Sie auch erneuten Bandscheibenvorfällen vorbeugen. Eine gezielte Rückenschule kann Ihnen helfen, Ihre Haltung im Alltag zu verbessern und dauerhaft beizubehalten.

Wo liegen die Grenzen der Nukleoplastie?
Wenn die Bandscheibe im Laufe der Jahre zu viel Volumen verloren hat, kann dieser Eingriff nicht mehr durchgeführt werden. Ebenso muss ein normaler operativer Vorgang stattfinden, wenn die Bandscheibe rupturiert, also komplett zerstört ist und der Bandscheibenkern nicht mehr mit der Bandscheibe verbunden ist.

Kosten der Nukleoplastie
Die Nukleoplastie wird meistens ambulant durchgeführt. Der Eingriff wird von der zuständigen Krankenkasse übernommen.

Diese Behandlung ist eine Stationäre Operation

Nukleoplastie

Was ist eine Spinalkanalstenose an meiner Lendenwirbelsäule?

Einengungen des Nervenkanals der Lendenwirbelsäule bei jüngeren Patienten haben Ihre Ursache häufig in an- geborenen oder erworbenen Instabilitäten der Lendenwirbelsäule. Meist ist die Spinalkanalstenose eine Erkrankung des Alters. Sie tritt gehäuft in einem Alter über 60 Jahren auf. Hier kann in Untersuchungen bei mehr als 20% der Bevölkerung eine Spinalkanalstenose nachgewiesen werden.

Welche Beschwerden, Schmerzen und Symptome habe ich bei einer Spinalkanalstenose der Lendenwirbelsäule?

Durch die langsam fortschreitende Einengung des Nervenkanals, kommt es im Verlauf der Erkrankung bei vielen Patienten zu typischen Beschwerden aufgrund der andauernden Druck-Schädigung der Nervenstrukturen. Meistens beklagen die Patienten langjährige, belastungsabhängige, schleichend fortschreitende Rückenschmerzen, Müdigkeit, Schweregefühl und Gefühlsstörungen in den Beinen. Die „schmerzfreie“ Gehstrecke ist typischerweise eingeschränkt. Sie können eine gewisse Strecke schmerzfrei laufen, aufgrund der zunehmenden Beschwerden müssen sie jedoch anhalten und sich setzen.

Die Beschwerden können teilweise durch nach vorne, gebeugte Haltung in der Lendenwirbelsäule gelindert werden. Daher ist Radfahren meist noch möglich und das Aufstützen auf einen Einkaufswagen oder Rollator erleichtert die Beschwerden.

Welche Untersuchungen sollten durchgeführt werden?

Nach einer ausführlichen Analyse Ihrer Beschwerden und einer körperlichen Untersuchung, werden wir bei Verdacht auf Spinalkanalstenose eine bildgebende Diagnostik (Kernspintomographie) veranlassen. Falls Sie einen Herzschrittmacher besitzen werden wir zunächst eine Computertomographie der Wirbelsäule durchführen. Durch diese Untersuchung erhalten wir genaue Informationen über die Situation Ihrer Wirbelsäule und können Sie weiter beraten.

Den zentralen Anhaltspunkt bei Ihrer Behandlung bestimmt immer Ihr persönlicher Leidensdruck. Anhand aller Untersuchungsergebnisse können wir für Sie einen individuellen Therapieplan erstellen.

Konservative Behandlung der Spinalkanalstenose

Sollte wir bei Ihnen eine Spinalkanalstenose diagnostizieren, wird Ihr Behandlungsplan immer nach Ihren Beschwerden bzw. Ihrem „Leidensdruck“ ausgerichtet. Bei vorwiegend bestehenden Rückenschmerzen kann eine „Spritzentherapie“, im Sinne von Injektionen an die schmerzhaften, durch Arthrose veränderten Gelenke, Linderung der Schmerzen bewirken.

Seit Jahren wenden wir diese Methoden konservativer Therapiemöglichkeiten (entzündungshemmende Schmerzmittel, Krankengymnastik und Bewegungstherapie) erfolgreich an, können jedoch mittel- und langfristig das zugrundeliegende Problem nicht beseitigen.

Die langsam, weiter fortschreitende Einengung des Spinalkanals, führt häufig aufgrund der Druckschädigung der Nerven zu einer deutlichen Einschränkung im täglichen Leben. Ausstrahlende Schmerzen in die Beine, Rückenschmerzen bei der täglichen Verrichtung von Alltagsaufgaben gehören dazu. Die schmerzfreie „Gehstrecke“ ist deutlich eingeschränkt. Radfahren ist meist noch möglich. Selten können auch Lähmungserscheinungen, meistens der Fußsenker oder Fußstrecker auftreten. Gefühlsstörungen in den Beinen treten zunehmend auf.

In diesem Stadium der Erkrankung ist bei Vorliegen der typischen Symptome in Verbindung mit einer eindeutigen bildgebenden Diagnostik (Kernspintomographie, MRT der Wirbelsäule), die operative Behandlung sehr erfolgreich. Im Gegensatz zu den Behandlungsmöglichkeiten bei Bandscheibenvorfällen ist hier die operative Therapie der nichtoperativen Therapie deutlich überlegen. Über unsere operativen und konservativen Behandlungsoptionen beraten wir Sie gerne in einem persönlichen Aufklärungsgespräch.

Diese Behandlung ist eine Ambulante Praxisleistung

Die operative Behandlung der Spinalkanalstenose

Die operativen Behandlungsmöglichkeiten der Spinalkanalstenose haben sich bis heute deutlich weiterentwickelt. Durch den Einsatz des OP-Mikroskops, in Verbindung mit minimalinvasiven Operationsmethoden konnten Komplikationen deutlich minimiert werden. Ziel der Operation ist die Entlastung der Nervenstrukturen unter Erhaltung der stabilisierenden Elemente (Bänder und Gelenke). In dem meist kleinen, 1-3 cm messenden, Operationsfeld werden die Nerven mikrochirurgisch entlastet. Die Operation findet in Vollnarkose statt und dauert für jedes operiertem Segment ca. 35-45 Minuten.

Am ersten postoperativen Tag können Sie bereits aufstehen. Die ausstrahlenden Schmerzen in die Beine sind meistens schon deutlich rückläufig. Es können noch Gefühlsstörungen in den Beinen bestehen. Diese sind Ausdruck der Nervenschädigung, welche sich nun langsam erholen können.

Nach einigen Tagen können Sie in Ihr häusliches Umfeld entlassen werden. Die weitere postoperative Betreuung findet in unserer Praxis statt.

Postoperative Behandlung nach einer Operation am Spinalkanal
Nach der erfolgreichen Operation Ihrer Spinalkanalstenose können Sie meist, mit deutlich gelinderten Beschwerden entlassen werden. Eine ambulante krankengymnastische Nachbehandlung unterstützt hierbei den Erfolg der Therapie und ist meistens ausreichend. Eine stationäre Rehabilitationsbehandlung kann von uns während Ihres Aufenthaltes in der Klinik durch unseren Sozialdienst beantragt werden. Bei unseren täglichen Visiten werden wir Sie hier nach Ihren Wünschen befragen, beraten und die nötige Nachbehandlung in enger Abstimmung mit Ihnen in die Wege leiten.

Diese Behandlung ist eine Stationäre Operation

Krankheitsbilder

Instabilität der Wirbelsäule/ Wirbelgleiten (Spondylolisthese)
Die Instabilität der Wirbelsäule oder ein Wirbelgleiten kann Folge von verschleißbedingten oder degenerativen Veränderungen an den Bandscheiben und kleinen Wirbelgelenken sein. Auch können vorangegangene Verletzungen oder gar Operationen als Auslöser in Frage kommen. Ein Wirbelgleiten führt relativ häufig zu anhaltenden Beschwerden im Bereich der Lendenwirbelsäule.

Osteochondrose und Spondylarthrose
nfolge des natürlichen Alterungsprozesses kann es zur Verminderung der Elastizität und Form der Bandscheiben kommen (Osteochondrose). Die damit einhergehende Höhenminderung der Zwischenwirbelräume führt zu einem Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke (Spondylarthrose). Bedingt wird dieser Verschleiß durch die statische Belastung beim Sitzen oder aufrechten Gang und durch die zunehmend hohe Lebenserwartung. Übergewicht und sonstige unangemessene Belastungen beschleunigen das Auftreten einer Osteochondrose.
Im Zuge dieser Veränderung tritt auch eine degenerativ bedingte Vergrößerung der kleinen Wirbelgelenke auf (Spondylose). Eine fortschreitende Vergrößerung dieser Gelenke kann zur Einengung der Nervenaustrittslöcher (Neuroforamina) und sogar des Spinalkanals führen. All diese Veränderung können nicht rückgängig gemacht werden.

Wirbelbruch / Fraktur
Ein Wirbelbruch kann in Folge einer Osteoporose spontan auftreten. Osteoporose oder Knochenschwund ist eine häufige Alterserkrankung des Knochens, die ihn poröser und anfälliger für Brüche macht. Manchmal reicht ein verkehrter Schritt um eine Fraktur auszulösen. Wirbelbrüche können natürlich auch im gesunden Knochen in Folge von Unfällen oder Stürzen auftreten.

Kyphoplastie / Ballonkyphoplastie

Bei einfachen Wirbelbrüchen, wie sie oft im Rahmen einer Osteoporose bei Bagatellunfällen oder spontan auftreten, kann mittels eines sehr schonenden und minimalinvasiven Verfahrens – der Kyphoplastie – innerhalb kürzester Zeit eine erheblich Schmerzreduktion oder sogar Schmerzfreiheit erreicht werden. Bei diesem Verfahren wird in einer kurzen Vollnarkose über zwei Kanülen jeweils ein Ballon in den gebrochenen Wirbelkörper eingeführt. Durch Auffüllen der Ballone mit einem Kontrastmittel unter hohem Druck wird anschließend der zusammengebrochene Wirbel wieder so weit als möglich aufgerichtet. Anschließend wird der Wirbel stabilisiert, indem in die geschaffene Höhle ein Knochenzement eingespritzt wird, der innerhalb weniger Minuten aushärtet. Zur sicheren Orientierung geschieht dies unter Bildwandler-gesteuerten Durchleuchtung aus zwei Richtungen. Das ganze Verfahren dauert meist nur 20-30 Minuten und hinterlässt lediglich zwei kleine Einstiche auf der Haut.

Diese Behandlung ist eine Stationäre Operation

Spondylodese / Osteosynthese (operative Stabilisierung der Wirbelsäule)

Eine Spondylodese, also die Stabilisierung von Wirbelkörpern, wird beispielsweise bei einer Instabilität der Wirbelsäule, nach einem Wirbelbruch/ einer Fraktur, einem Wirbelgleiten oder bei bestimmten, schwerwiegenden Verschleißarten der Wirbelkörper eingesetzt. Entscheidend ist der Leidensdruck des Patienten, bzw. ob Ausfallerscheinungen in den betroffenen Nerven bestehen.

Wenn die konservative Therapie (z.B. Krankengymnastik, stärkendes Rückenmuskeltraining) nicht zu einer Besserung der Beschwerden führt, kann eine operative Stabilisierung zielführend sein. Dazu setzt man minimal invasiv Wirbelschrauben und kleine Verbindungselemente ein, welche die betroffenen Wirbelkörper stabilisieren.

Bei einer Spondylodese bzw. Verschraubung von Wirbelkörpern, werden die nicht korrekt stehenden Wirbelkörper wieder in die richtige Position gebracht und miteinander verbunden. Dazu werden über winzige Hautschnitte Schrauben in die Wirbelkörper verbracht und diese danach stabil miteinander verbunden. Die zwischen den Wirbelkörpern liegende Bandscheibe wird entfernt und durch einen festen Cage ersetzt, einen speziellen Abstandshalter. In einigen Fällen kann es zudem erforderlich sein, den Spinalkanal oder die Nervenaustrittslöcher zu erweitern. Die zu erwartende Einschränkung des Bewegungsumfanges des Rückens ist für viele Patienten kaum merklich.

Diese Behandlung ist eine Stationäre Operation

StimaWell (konservativ)

Bei Rückenschmerzen kann zur Unterstützung der Therapie unser bewährtes StimaWell 120MTRS System verwendet werden. Dieses wurde speziell zur Behandlung von Rückenschmerzen entwickelt. Über eine Stimulationseinheit kombiniert es wohltuende Wärme und sanfte dynamische Tiefenwellen zu einer einzigartigen Gesamteinheit. Dabei kann das System wahlweise zur Schmerztherapie, zur Kräftigung der Muskulatur und für entspannende Tiefenmassagen genutzt werden.

unspezifische Rueckenschmerzen

Die Kombination verschiedener Programme lässt vielfältige Therapiemöglichkeiten zu:

Schmerztherapie
Über eine gezielte Anregung von Nerven und Muskeln durch sanfte Stimulationsimpulse der Dynamischen Tiefenwellen werden Endorphine („Glückshormone“) ausgeschüttet. Diese Botenstoffe sind im menschlichen Körper unter anderem für die Schmerzlinderung zuständig.

Stärkung der Rückenmuskulatur
Die Dynamischen Tiefenwellen des StimaWell® Systems regen die Muskeln zur Arbeit an, ohne dass diese bewusst angespannt werden müssen. Auf diese Weise können auch Patienten mit schmerzbedingten Bewegungseinschränkungen beim Aufbau ihrer Rückenmuskulatur unterstützt werden.

Masagen
Dank der speziellen Stimulationsmatte mit insgesamt 12 Kanälen erleben Sie mit dem StimaWell® System anregende Tiefenmassagen des Rückens, die von manuellen Massagen kaum zu unterscheiden sind. Neben klassischen Massageeffekten können Sie bei den Dynamischen Tiefenwellen zudem einfach die Seele baumeln lassen und Ihren Stress für einige Momente vergessen.

Wärmetherapie
Die StimaWell® Stimulationsmatte lässt sich auf bis zu 40 °C erwärmen. Damit ist eine zusätzliche Wärmetherapie möglich, die zur intensiveren Entspannung und Schmerzlinderung beiträgt.

Wir bieten Ihnen diese Leistung als individuelle Gesundheitsleistung (Selbstzahler) an.
Fragen Sie uns nach einem Termin!

Diese Behandlung ist eine Ambulante Praxisleistung

Peridurale Anästhesie/ PDA (konservativ)

In besonderen Fällen kann eine Schmerztherapie mittels PDA erforderlich sein. Dabei wird ein Lokalanästhetikum oder Mittel zur örtlichen Betäubung zusammen in Kombination mit einem Kortison- Präparat in den Wirbelkanal eingespritzt. Das Medikament gelangt außerhalb der Nervenhüllen (Duralsack) an mehrere Nervenwurzeln der Lendenwirbelsäule und kann hier direkt und sehr effektiv schmerz- und reizlindernd sowie muskelentspannend wirken.

Aktuell wird von Ihrer Krankenkasse die Behandlung mit einem Lokalanästhetikum übernommen. Der zusätzliche Nutzen einer Injektion mit einem Kortison- Präparat ist wissenschaftlich nicht eindeutig bewiesen. Unserer Erfahrung nach kann die zusätzliche Gabe dieses Medikamentes jedoch zur Verstärkung der Wirkung und einer nachhaltigen Schmerzlinderung beitragen.

Wir bieten Ihnen diese Leistung als individuelle Gesundheitsleistung (Selbstzahler) an.

Diese Behandlung ist eine Ambulante Praxisleistung

Implantation epiduraler Morphinpumpen

Bei bestimmten chronischen Schmerzformen (beispielsweise Tumorschmerz oder mehrfache erfolglose Voroperationen), die auch mit stärksten Schmerzmitteln nicht unter Kontrolle zu bringen sind, kann die Gabe von Morphin erforderlich sein. Mit der Implantation einer Medikamentenpumpe kann Morphin direkt in das Nervenwasser der Spinalkanals abgegeben werden. Dies hat an dieser Stelle eine deutlich stärkere Wirkung bei gleichzeitiger Reduktion der Nebenwirkungen. Oft kann die Dosierung im Vergleich zur Tabletteneinnahme oder intravenösen Gabe deutlich gesenkt werden.

Die Kosten werden von allen Krankenkassen übernommen.

Diese Behandlung ist eine Stationäre Operation

Neurostimulation – SCS

Neubeginn durch sanfte Stromimpulse
Therapie starker, therapieresistenter Rückenschmerzen, Schmerzen nach mehrfachen Voroperationen der Wirbelsäule in Rücken und Bein, neuropathischer Knie- oder Leistenschmerzen nach vorangegangenen Operationen.
Die Möglichkeiten der modernen Neuromodulation sind sehr vielfältig und haben dank neuer Stimulationsverfahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. In der neurochirurgischen Schmerztherapie haben sie mittlerweile einen festen Platz eingenommen, um Patienten zu helfen, die ein ausgeprägtes chronisches Nervenwurzelleiden (neuropathischer Schmerz) haben oder bei denen von einer erneuten Operation keine Schmerzlinderung mehr erwartet werden kann.

Hilfe für chronischen Rücken- und Beinschmerz
Stechende Beinschmerzen, chronische Schmerzen im Kreuz, Spinalkanalstenose, Beschwerden nach mehrfachen Wirbelsäulen-Operationen: Drei von vier Menschen wissen, wie es ist, wenn man vor lauter Rückenschmerzen kaum noch laufen kann. Immer mehr Patienten klagen über Dauer-Schmerzen, die ihr Leben zunehmend beeinflussen.

Der operative Weg ist hierbei für viele Patienten nicht die erste Wahl. Neben Schmerztherapie, Physiotherapie und Medikamenteneinnahme bleiben oft nur wenige Alternativen. Wenn dann selbst der zweite oder gar dritte Arzt keine Lösung anbieten kann, beginnen die meisten zu verzweifeln.

Dies gilt umso mehr für Patienten, die chronische Schmerzen nach einer oder gar mehreren vorangegangenen Operationen ertragen müssen. Bei jeder Operation können innere Narben entstehen, die neue Schmerzen verursachen.

Doch es gibt für viele Patienten Hilfe. Durch moderne Neuromodulationsverfahren sind wir heute in der Lage, nahezu allen Patienten eine wirksame Therapie anzubieten. Minimalinvasive Therapien, die es früher noch nicht gab, können heute Schmerzen therapieren, für die bislang nur hochdosierte Opioid-Analgetika (Morphin, Fentanyl, Buprenorphin, uvm.) in Frage kamen.

Technik und Wirkprinzip
Wir implantieren Sonde und Neurostimulator der Firma Abbott, der bei bestimmten Arten von chronischem Schmerz das Rückenmark über Elektroden stimuliert. Dieses Gerät funktioniert ähnlich wie ein Herzschrittmacher. Es erzeugt schwache elektrische Impulse und sendet sie über die Sonde an das Rückenmark oder direkt an die betroffene Nervenwurzel, welche den Schmerz transportiert. Diese Impulse überdecken den Schmerz durch ein kribbelndes Gefühl und schalten ihn aus.

Sonden-Behandlung ist hocheffektiv
Als eines der wichtigsten neurochirurgischen Instrumente gegen den Schmerz hat sich dabei die epidurale Neurostimulation erwiesen. Diese ist auch unter den Begriffen SCS-Therapie (spinal cord stimulation), Rückenmarksstimulation oder Schmerzschrittmacher bekannt.

Zunächst wird die Patientin / der Patient eingehend untersucht und zu seiner Vorgeschichte befragt. Ein wichtiges Instrument in der Diagnostik stellt dabei natürlich auch eine aktuelle MRT-Untersuchung der betroffenen Wirbelsäulenregion dar. Sollte ein Patient für die Behandlung mittels epiduraler Neurostimulation in Frage kommen, wird eine Behandlung in der Klinik vereinbart.

Nur ein kurzer minimalinvasiver Eingriff
Der minimalinvasive Eingriff wird unter lokaler Betäubung oder gegebenenfalls Analgosedierung durchgeführt und dauert in der Regel etwa 30 Minuten. Ganz gezielt wird dabei unter Röntgenkontrolle eine dünne Hohlnadel bis in den Epiduralraum zwischen dem ersten bis dritten Lendenwirbel platziert. Durch diese wird die feine Stimulationssonde im Rückenmarkskanal vorsichtig vorgeschoben, bis sie sich im Zielgebiet befindet. Dieses wurde zuvor durch den Operateur anhand der Schmerzbeschreibung des Patienten festgelegt und liegt in der Regel über der Region der unteren Brustwirbel. Über einen externen Impulsgenerator wird die Sonde nun erstmalig aktiviert. Der Patient verspürt dabei ein sanftes elektrisches Kribbeln im Rücken oder Bein. In Abstimmung mit dem Patienten wird die Sondenlage auf dem Rückenmark nun noch so weit korrigiert, bis das Kribbelgefühl sich mit der Schmerzregion deckt. Von dem Verschieben der Sonde merkt der Patient nichts. Für eine spätere Anpassung besitzen die Standard-Sonden gleich acht Elektroden, von denen im Normalfall nur zwei verwendet werden, so dass ein Umprogrammieren jederzeit gewährleistet ist. Sind Patient und Operateur mit dem Stimulationsergebnis zufrieden, wird die Sonde auf der Muskelhaut oberhalb der Dornfortsätze verankert und mittels eines Tunnelierungsinstrumentes bis in die Flanke gelegt. Hier wird für die folgende Testphase ein temporärer Impulsgenerator auf die Haut geklebt.

In der Testphase wird zunächst eine grobe Einstellung der Stimulation vorgenommen, die in den ersten Tagen nach der Implantation schrittweise angepasst wird. Hierbei stehen diverse Stimulationsparameter zu Verfügung. Je nach gewählter Frequenz des Impulsgenerators ist die Stimulation für den Patienten dabei als Kribbeln spürbar oder völlig unmerklich. Ist der Patient mit dem Ergebnis zufrieden, wird noch für ein paar Tage unter häuslichen Bedingungen getestet.

Schmerzen werden auf Knopfdruck ausgeschaltet
Profitiert der Patient von der Therapie und beschreibt eine signifikante Verringerung der Beschwerden, wird in einer zweiten kleinen OP der entsprechende Impulsgenerator implantiert. Als Implantationsort kommen das subkutane Fettgewebe oberhalb des Gesäßbereiches oder der seitlichen Bauchwand in Frage. Der Impulsgenerator wird mit der Sonde verbunden und sorgt nun mehrere Jahre für die gewünschte Stimulation. Das System bleibt dabei von außen steuerbar. Hierzu erhält der Patient je nach Implantat eine Fernbedienung, mit der sich Programm und Stärke steuern lassen. Die Impulse können also je nach Bedarf verstärkt oder abschwächt werden.

Moderne Schmerz-Schrittmacher helfen langfristig bei chronischen Rücken- und Beinschmerzen
Die Sonden-Behandlung ist nicht nur ein hocheffektives, in der Schmerztherapie etabliertes Verfahren, sondern auch besonders schonend für die Patienten. Denn es kann viele unnötige große Operationen überflüssig machen und Patienten mit Schmerzen nach Wirbelsäulenoperationen entscheidend helfen. Der Vorteil liegt zudem darin, dass keine offene Operation durchgeführt wird und auch keine Vollnarkose erforderlich ist. Somit ergeben sich auch Behandlungsoptionen für sonst nicht-OP-fähige Patienten. Es besteht durch das sehr sichere und lange etablierte Punktionsverfahren eine nur sehr geringe Komplikationsgefahr. Es sind nur kurzstationäre Aufenthalte nötig und eine Anschluss-Reha wird nicht benötigt. Die Erfolgsrate der SCS-Therapie wird in der medizinischen Fachliteratur mit über 80 Prozent angegeben. Angesichts der vorher schon lange bestehenden starken Schmerzen ein sehr gutes Ergebnis. Und: die Kosten für die Behandlung werden von allen Kassen übernommen.

Diese Behandlung ist eine Stationäre Operation

Neurostimulation - DRG / Dorsal Root Ganglion Stimulation

Hilfe für komplexe Knie- oder Leistenschmerzen
Aber es gibt auch Patienten mit ausgeprägten Schmerzbildern, bei denen die oben genannte klassische epidurale Neurostimulation nur wenig Wirkung zeigt. Zu diesen gehören Patienten mit lokal sehr begrenzten neuropathischen Schmerzen, wie sie beispielsweise nach Hüft-, Fuß-, Leisten- oder Knieoperationen auftreten können. In diesen Fällen zeigt die klassische SCS-Therapie oft keine ausreichende Wirkung.

Spinalganglion-Stimulation kann den Schmerz an der Wurzel ausschalten
Aufgrund der alternden Gesellschaft nimmt die Anzahl an behandlungsbedürftigen Patienten mit Knieschmerzen zu. Diese treten häufig auf und führen teils zu erheblichen Einschränkungen der Lebensqualität im Alltag der Betroffenen. Das Knie ist das größte und wohl komplexeste Gelenk, das durch eine Vielzahl von Nerven versorgt wird. Bei Knieverletzungen oder bei chirurgischen Eingriffen kann es trotz größter operativer Sorgfalt vorkommen, dass ein Nerv beschädigt wird. Dadurch können langanhaltende chronische Schmerzen entstehen, die trotz wiederholter Eingriffe nicht ausreichend behandelt werden können. Auch Medikamente können in solchen Fällen die Nervenschmerzen nicht immer wirksam verringern, oder die Nebenwirkungen überwiegen.

Es gibt in Deutschland viele spezialisierte Endoprothetik-Zentren, die sich mit einer Vielzahl von chirurgischen Möglichkeiten um Patienten mit Knie-Problemen kümmern. Doch die chirurgischen Maßnahmen und die operative Versorgung des Knies stoßen in manchen Fällen an ihre Grenzen. Selbst bei erfolgreichem Gelenkersatz kann eine Schmerzsymptomatik andauern. Bis zu 20 Prozent der Patienten klagen nach operativen Eingriffen am Knie weiterhin über chronische Schmerzen.

Wir stellen nach eingehender Untersuchung fest, ob die konventionellen Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind und die neue Therapie mittels Spinalganglion-Stimulation erfolgreich angewendet werden kann.

Die Spinalganglion-Stimulations-Therapie
Die Spinalganglion-Stimulation ist eine bereits seit einigen Jahren in Europa erfolgreich durchgeführte Methode der kontinuierlichen Elektrostimulation der betroffenen Nervenwurzel. Sie wird überall dort eingesetzt, wo Nervenschädigungen nach Verletzungen oder Operationen auftreten, z.B. Knie-, Leistenbruch-, Fuß-, und Hüft-OP.

Als besonders wirksam hat sich diese neuere Methode der Neurostimulation bei Knieschmerzen erwiesen. (*3,4.) Bei der Spinalganglion-Stimulation kann das Schmerzsignal aus dem Knie erstmals gezielt an der Nervenwurzel unterbrochen werden. Durch eine geeignete Diagnostik kann die Wirksamkeit dieses Verfahrens vorab festgestellt werden. Dazu wird die entsprechende Nervenwurzel mit einem Medikament gezielt für kurze Zeit blockiert. Stellt sich nach dieser Behandlung ein schmerzgelinderter oder schmerzfreier Zustand ein, ist die betroffene Nervenwurzel lokalisiert. Danach ist es möglich, durch die Platzierung eines dünnen Kabels, die sogenannte Stimulationselektrode, die Schmerzweiterleitung aus dem betroffenen Knie dauerhaft einzudämmen oder gar vollständig zu unterbrechen.

Genau wie bei der oben beschriebenen epiduralen Neurostimulation wird im zweiten Schritt ein fernsteuerbarer Impulsgenerator implantiert. Die Spinalganglion-Stimulation ist ein Durchbruch in der Behandlung lokal begrenzter Schmerzen in Knie, Leistenregion, Fuß oder Hüfte. Diese Therapie ist eine neue Hoffnung für chronische Schmerzpatienten.

Die Kosten werden von allen Krankenkassen übernommen.

Wir bieten regelmäßig Termine in unserer Spezialambulanz an.

Diese Behandlung ist eine Stationäre Operation

(z.B. Karpaltunnelsyndrom, Sulcus ulnaris Syndrom)

Ein Nervenkompressionssyndrom bezeichnet eine chronische Druckschädigung eines peripheren Nerven. Diese tritt meistens an natürlich vorgegebenen Durchtrittsstellen des Nervens auf. Am häufigsten sehen wir in unserer täglichen Praxis das sogenannte Karpaltunnelsyndrom, das Sulcus ulnaris Syndrom und das N. cutaneus lateralis Syndrom.

Weitere, weitaus seltener auftretende Nervenkompressions-Syndrome betreffen Nerven der Extremitäten wie z. B. den N. radialis (Armnerv, Wartenberg-Syndrom), N. tibialis (Fußnerv Tarsaltunnelsyndrom), Nervus Fibularis profundus (vorderes Tarsaltunnelsyndrom). Gelenkzysten, Nerventumoren und Entzündungen können hier ebenfalls eine seltene Ursache der Nervenkompression darstellen.

Wir beraten Sie hier gerne über unsere operativen und konservativen Behandlungsmöglichkeiten.

Welche Untersuchungen sollten durchgeführt werden?

Der Verdacht auf ein Karpaltunnelsyndroms (KTS) oder ein Sulcus ulnaris Syndrom (SUS), wird aufgrund der typischen Symptome meistens durch Ihren Hausarzt, Neurologen oder durch uns gestellt. Zur weiteren Diagnosesicherung ist ein Besuch bei einem Facharzt für Neurologie nötig. Einen Überweisungsschein für die Untersuchung erhalten Sie von Ihrem Hausarzt oder von uns. Bei dieser elektrophysiologischen Untersuchung wird die Leitungsgeschwindigkeit des Nerven an verschiedenen Stellen, vor und nach der Nerven-Engstelle, gemessen. Anhand der gemessenen Werte können Aussagen über den Schweregrad der Erkrankung getroffen werden. Zusätzliche Untersuchungen wie eine Ultraschalluntersuchung, in selten Fällen auch Röntgen oder Kernspintomographie, können in einzelnen Fällen erforderlich sein. Anhand dieser Untersuchungen und Ihren Beschwerden können wir Sie eingehend über die weiteren Therapiemaßnahmen beraten.

Das Karpaltunnelsyndrom (KTS oder CTS)

Bei dem Karpaltunnelsyndrom (KTS) handelt es sich um eine Druckschädigung des mittleren Handnerven in der Handbeuge. Dieser sog. Nervus medianus versorgt das Gefühl in den ersten 3-4 Fingern der Hand sowie die Muskulatur des Daumenballens. Bei dieser fortschreitenden Nervenschädigung des Handnervens, kommt es meist zu nächtlichen Gefühlsstörungen sowie Schmerzen (brennend, ziehend) in der Hand und den ersten 3-4 Fingern. Im Verlauf treten auch bleibende Taubheitsgefühle in den Fingern auf. In späten Stadien der Erkrankung kommt es zu einem Muskelabbau der Daumenballenmuskulatur und zu Lähmungen der betroffenen Finger.

Wie behandeln wir Ihr Karpaltunnelsyndrom (KTS)?

Bei leichten Beschwerden wird Ihnen von uns zunächst eine Nachtschiene verordnet. Diese Orthese verhindert eine Beugung des Handgelenkes während des Schlafes und kann bei leichten Symptomen zur einer Linderung Ihrer Beschwerden führen. Bei einer kurzfristigen, akuten Verschlechterung der Beschwerden kann eine lokale Injektionsbehandlung mit kortisonhaltigen Präparaten durchgeführt werden. Wir bevorzugen jedoch zunächst die Medikamenteneinnahme kortisonhaltiger Präparate in absteigender Dosierung über 4 Tage.

Bei weiter zunehmenden Beschwerden führen diese Maßnahmen jedoch meistens nicht zu einem befriedigenden Erfolg. Die ursächliche Einengung des Nervens wird hierdurch nicht beseitigt. Um eine weitere Nervenschädigung, bei quälenden und zunehmenden Beschwerden zu verhindern, empfehlen wir daher rechtzeitig die operative Behandlung des Karpaltunnelsyndroms.

Operative Behandlung des Karpaltunnelsyndroms

Bei diesem ambulanten Eingriff werden die den Nerven einengenden Bandstrukturen vom Nerven gelöst und durchtrennt. Über den Eingriff werden Sie schriftlich und mündlich in unserer Praxis aufgeklärt.

Der Eingriff wird in Lokalanästhesie oder mit der sogenannten Plexusanästhesie im ambulanten Operationszentrum (Praxisklinik, 2. Stock im Hause) durchgeführt. Über ihre bevorzugte Anästhesiemethode werden Sie von uns und unserem Anästhesieteam persönlich beraten.

Über einen kleinen Hautschnitt wird zunächst das Beugesehnenband dargestellt und ein kleiner Schnitt in das Band gesetzt, hiernach wird zum Schutz des Nerven eine kleine Rinne in den Karpaltunnel eingeführt um eine sichere Durchtrennung des Beugesehnen- Bandes zu gewährleisten. Der Eingriff dauert ca. 20 Minuten. Die Hand wird elastisch verbunden.

Das Anlegen einer Gipsschiene ist nicht nötig. Die Finger können und sollen soweit gleich bewegt werden. Nach einer kurzen Überwachungsphase (ca. 30-60 Minuten) können Sie nach Hause entlassen werden. Bitte lassen Sie sich von einem Angehörigen abholen. Gegen den Wundschmerz verordnen wir Ihnen ein leichtes Schmerzmittel.
Am darauffolgenden Tag kommen Sie zu einer ersten Wundkontrolle zu uns in die Praxis. Nach 8 Tagen können die Fäden bei uns entfernt werden. Die Dauer der Krankschreibung beträgt ja nach Art Ihrer Arbeit 3-6 Wochen.

Diese Behandlung ist eine Ambulante Operation

Was ist ein Kubitaltunnel (KUTS) oder Sulcus nervus ulnaris Syndrom (SNUS)
Das Sulcus nervus ulnaris-Syndrom oder auch Kubitaltunnelsyndrom ist das zweithäufigste Nervenkompressionssyndrom des Armes. Hierbei handelt es sich um einen „eingeklemmten“ Nerven in einer knöchernen Rinne am Innenrand des Ellenbogengelenkes. In manchen Fällen können ein Muskel oder verdickte Sehnenstrukturen auf den Nerv drücken. Die Entwicklung der Erkrankung kann verschiedene Ursachen haben. Häufig führen Überlastungen oder eine chronische Druckschädigung am inneren Ellenbogen zu einem Kubitaltunnelsyndrom. Auch schon länger zurückliegende Verletzungen des Ellenbogengelenkes können ursächlich sein.

Welche sind die typischen Beschwerden bei Kubitaltunnel-Syndrom?
Anfänglich klagen die Patienten über ein Taubheitsgefühl des Klein- und halben Ringfingers sowie des Kleinfingerballens. Die Beschwerden treten meist „über Nacht“ auf. Ebenfalls kommt es bei einem Teil der Patienten zu Missempfindungen, ziehenden und brennenden Schmerzen welche vom Ellenbogen über den Unterarm bis in die genannten Finger ziehen. Bei weiter fortschreitender Erkrankung kommt es zu einer Schwäche der Hand und Finger, z. B. das Umdrehen eines Schlüssels ist erschwert. Im Spätstadium treten aufgrund der Lähmung eine typische „Krallenstellung“ des Ring- und Kleinfingers und ein Muskelschwund am Handrücken und zwischen Daumen und Zeigefinger auf.

Behandlung des Kubitaltunnel-Syndroms
Bei nur selten auftretenden Beschwerden raten wir zunächst zu einer Schonung und Vermeidung einer Druckbelastung im Bereich des Ellenbogengelenkes. Hier kann auch eine nächtliche Ruhigstellung durch eine Orthese hilfreich sein.

Bei anhaltenden Gefühlstörungen, Schwächegefühl in der Hand und zunehmenden Beschwerden sollte eine operative Behandlung unbedingt in Erwägung gezogen werden. Durch eine rechtzeitige operative Behandlung kann eine bleibende Schädigung des Nervens vermieden werden. Dieser Routineeingriff wird von uns sehr häufig durchgeführt, daher treten Komplikationen selten auf.

Die operative Behandlung des Kubitaltunnel- Syndroms (KUTS, SNUS)

Der Eingriff wird in Lokalanästhesie oder mit der sogenannten Plexusanästhesie in unserem, ambulanten Operationszentrum (Praxisklinik, 2. Stock im Hause) durchgeführt. Über ihre bevorzugte Anästhesiemethode werden Sie von uns und unserem Anästhesieteam persönlich beraten.

Operationstechniken, bei denen der Nerv aus seinem Verlauf verlagert wird, sind in der Regel nicht nötig. Die heutzutage bevorzugte Operationsmethode besteht in der minimalinvasiven chirurgischen Entlastung des Nervens. Über einen kleinen Hautschnitt am Ellenbogen wird der Nerv von den einengenden Strukturen befreit. Hierbei werden Verklebungen zum Unterhautgewebe mit dem Nerven gelöst. Verdickungen oberhalb und unterhalb des eigentlichem Nervenkanals im Kubitaltunnels werden ebenfalls operativ erweitert. Nach einer ca. 30-minütigen Überwachungsphase können sie bereits von einem Angehörigen begleitet nach Hause entlassen werden.

Unmittelbar nach der Operation beobachten wir bei unseren Patienten meist eine rasche Verbesserung der nächtlichen Schmerzsymptomatik und der Gefühlsstörung. Die Nachbetreuung findet bei uns in der Praxis statt. Die Fäden können 8 Tage nach der Operation entfernt werden.

Diese Behandlung ist eine Ambulante Operation

In Zusammenarbeit mit unseren Kollegen der neurochirurgisch-orthopädischen Praxisgemeinschaft können wir eine Vielzahl der nötigen Röntgen-Untersuchungen für Sie durchführen. Für unsere minimalinvasiven Maßnahmen der gesteuerten Wurzelblockaden (PRT), Nukleoplastie oder Thermokoagulation besitzen wir eine moderne, digitale Durchleuchtungseinheit in unserem ambulantem OP-Zentrum am Westpark.

Zur Diagnose Ihrer Beschwerden steht uns eine moderne digitale Röntgeneinheit zur Verfügung. Folgende Röntgen-Untersuchungen können in unserer Praxis direkt durchgeführt werden:

  • Untersuchung der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule
  • Funktionsaufnahmen der Hals und Lendenwirbelsäule
  • Beckenübersichtsaufnahme
  • Untersuchungen des gesamten Skelettes
  • Knochendichtemessung bei Osteoporose

Aufgrund einer sehr guten Kooperation mit mehreren radiologischen Praxen in Ingolstadt können wir in dringlichen Fällen oder Notfällen auch schnelle Termine für eine weiterführende Untersuchung vermitteln (z.B. Magnetresonanztomographie/MRT, Computertomographie/CT).

Diese Behandlung ist eine Ambulante Praxisleistung

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Neurochirugische Praxis
Dr. med Arnd Göpffarth
und Mark Peczkowski
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